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News Damen I

Spiel, Satz, Sieg…

Gemäß diesem Motto wollten wir, die ersten Volleyball-Damen der KuSG Leimen, unsere letzten Spiele absolvieren. Gegen den Ladenburger SV 2 und die TG Sandhausen erschien dieses Ziel durchaus erreichbar. Wir konnten auch bei beiden Spielen als Sieger vom Platz gehen, nur leider mussten wir wieder zu viele Punkte abgeben…

Aber jetzt alles der Reihe nach: Am 28.01.2012 traten wir gegen den Ladenburger SV 2 an, bei dem wir wussten, dass man diesen Gegner nicht unterschätzen darf. Dies bemerkten wir schon beim ersten Satz, in dem wir nicht ins Spiel gefunden und den Gegner somit gestärkt haben. Und so kam es, wie es kommen musste. Wir verloren den Satz knapp mit 24:26 Punkten. Nach einer kurzen, aber intensiven Besprechung mit unserem Trainer Dmitri und ein paar Umstellungen und Spielerwechsel gingen wir in den zweiten Satz und bewiesen Nervenstärke. Mit einem deutlichen Ergebnis (25:14, 25:13 und 25:20 Punkten) konnten wir „den Sack zumachen“ und als zufriedene Sieger nach Hause fahren.

Der Start beim nächsten Spiel am 12.02.2012 gegen die TG Sandhausen war weitaus besser. Wir gönnten unseren Gegnern lediglich 7 Punkte! Doch zu früh gefreut. Durch zu viele eigene Fehler und Unkonzentriertheit im zweiten Satz stärkten wir den Gegner und mussten uns mit 19:25 Punkten geschlagen geben. Und wieder half eine Ansprache durch unseren Trainer und eine personelle und taktische Veränderung, um das Blatt zu wenden. Wir kämpften uns zurück und gewannen die nächsten zwei Sätze mit 25:17 und 25:12 Punkten.

Durch diese zwei Siege sind wir nun zweiter in der Tabelle, jedoch punktgleich mit dem Dritten, dem HTV 2. In den übrigen zwei Spieltagen entscheidet sich also, wer evtl. aufsteigen darf. Es wird also noch heiß hergehen bei den Leimener „Volleyballmädels“!



 

Oh, wie ist das schöööön…

Am Samstag, den 21.01.2012, hatten wir unser erstes Volleyballspiel im Neuen Jahr. Dieser Heimspieltag bot die perfekte Gelegenheit, unsere guten Vorsätze hinsichtlich des Volleyballs zu erfüllen. So startete die Damen 1 der KuSG Leimen Abteilung Volleyball in das erste Spiel gegen den TSV Oftersheim. Obwohl Oftersheim uns beim Hinspiel keine Probleme bereitet hatte, wollten wir unser schnelles Kombinationsspiel hier schon trainieren, um es dann im nächsten Spiel gegen den Heidelberger TV 2, die Tabellenzweiter waren, zu perfektionieren. Ganz so schnell, wie wir es uns vorgenommen hatten, gingen wir nicht vom Spiel. Man merkte einfach, dass eine lange Winterpause hinter uns lag. Dennoch gaben wir keinen Satz ab und konnten mit 3:0 Sätzen (25:18, 25:14, 25:22 Punkten) den „Sack zu machen“. Voller Vorfreude traten wir nach kurzer Verschnaufpause gegen den Tabellenzweiten an, gegen den wir uns in der Hinrunde nach langem Kampf geschlagen geben mussten. Dieses Spiel sollte aber nicht mehr so ausgehen, denn „gegen einen Gegner verliert man nicht zwei Mal“. Dies machten wir uns zum Grundsatz und konnten nach einem wahrhaften Volleyballkrimi als Sieger mit 3:2 Sätzen vom Platz gehen. Nachdem wir leichte „Startschwierigkeiten“ im ersten Satz hatten, mussten wir diesen mit 17:25 Punkten abgeben. Unser Trainer Dmitri reagiert aber auf diesen kleinen Rückschlag und stellte die Mannschaft um. Mit großer Motivation, einigen "Schlachtgesängen" und kraftvollen Angaben konnten wir den zweiten Satz mit 25:15 Punkten beenden. Doch diese Euphorie-Welle dauerte nicht lange an und so verloren wir den dritten Satz mit 18:25. Schuld daran waren mangelnde Konzentration und zu viele Fehler bei der Annahme und den Angaben. Dass wir aber nicht so schnell aufgaben, bezeugt der vierte Satz. Wir gönnten unserem Gegner lediglich 8 Punkte während des gesamten Satzes. Die Gegner waren verunsichert und wir konnten mit unserem Kombinationsspiel und gezielt kraftvollen Angaben punkten. Ein Tie-Break war also noch angesagt. Hier spielt man nur bis 15 Punkten, was bedeutet, dass man so schnell wie möglich in Führung gehen sollte. Obwohl wir zu Beginn mit 0:2 Punkten hinten lagen, setzten wir die Anweisungen unseres Trainers um und konnten wieder in Führung gehen. Der „Match Point“ wurde gezielt in die Ecke des generischen Feldes gespielt und die Freude über diesen verdienten, aber sehr langen und anstrengenden Sieg war riesengroß! Dank der beiden Siege sind wir nun Tabellenzweiter und haben sehr gute Chancen, zum Tabellenersten aufzusteigen!

Es spielten: Carina Ehe, Christina Roßmanith, Edda Glanz, Eva Peslova, Hanna Armbruster, Krissi Haberland, Saskia Schmadel und Sandra Goldschmidt. Coach: Dmitri Bogovoi.

 

KuSG Leimen I – Laudenbach: Volleyball at its best

Nach dem unerfreulichen Debakel gegen Heddesheim ging die Mannschaft voller Vorfreude in das Spiel gegen Laudenbach. Um es vorweg zu nehmen: Die Begegnung endete mit einem Debakel für Laudenbach. Aber nun der Reihe nach. Satz 1: Schnelles, druckvolles Spiel mit guter Stimmung auf Feld und Bank führte rasch zu einem deutlichen Vorsprung, der bis zum Satzende nie in Gefahr war. Satz 2: Leider verletzte sich Saskia im zweiten Satz. Doch der gute Mannschaftsgeist trug die Spielerinnen über den Schreck hinweg. Carina bekam die Chance, ihr Können als Mittelangreiferin zu zeigen. Am Ende ging auch dieser Satz trotz zahlreicher Aufschläge, die eines deutlich größeren Feldes bedurft hätten, an Leimen. Satz 3: Babsi probiert einen Lob neben den gegnerischen Block. Punkt. Noch ein Lob – noch ein Punkt – noch ein … - das bringt auch die Mitspielerinnen auf den Geschmack – noch ein Lob – noch ein … Immer längere Gesichter bei Laudenbach und am Ende siegte Leimen verdient 3:0.

Damen I: Was bisher geschah

Ein grandioser Saisonstart, oder? 3:0, 3:1, 3:0, 3:1 für Leimen, 2. Tabellenplatz… Bei solchen Ergebnissen kann man als Mannschaft und als Trainer doch sehr zufrieden sein. Doch leider sagen Ergebnisse nicht viel über das Spiel aus, zumindest ist dies bei den 1. Damen der KuSG Leimen Abteilung Volleyball der Fall. Denn: Bei jeder Sportart zählt nicht nur das spielerische Können, die Kondition und die Motivation, sondern die Psyche eines jeden Spielers und die Fähigkeit, das Können in wichtigen Momenten abzurufen.

Warum man zu solch einer Aussage bei einem durchaus guten Ergebnis kommen kann, ist leicht nachzuvollziehen, wenn man unsere Spieltage betrachtet: Nachdem wir in der letzten Saison ganz knapp die Relegation für den Aufstieg verpasst hatten, wollten wir uns in dieser Saison besser vorbereiten. Dmitri, unsere neuer Trainer, der schon in der letzten Saison beste Grundlagen für ein schnelleres, attraktiveres Volleyballspiel gelegt hat, zeigte in der Trainingsphase vollen Einsatz und trainierte (quälte) uns hervorragend. Wir hatten ebenfalls das Glück, dass neue Spielerinnen den Weg zu uns gefunden haben und wir so zu Beginn dieser Saison nicht an Personalmangel zu leiden hatten.

Mit hoher Motivation starteten wir also mit einem Heimspieltag in die Saison 2011/2012 und gewannen das erste Spiel gegen den Ladenburger SV 2 mit 3:0. Dies kostete uns nicht all zu große Mühen, denn bei einem Endpunktestand von 75:49 für Leimen sagt das Ergebnis wirklich alles aus. Das nächste Spiel am gleichen Tag sah hingegen anders aus: Obwohl wir durch Dmitri vieles in unserem Spiel erfolgreich umgestellt haben, zeigte sich gegen die TG Sandhausen das alt bekannte und doch so verhasste „Leimener Loch“ in der Mitte des Spiels. Aus unerfindlichen Gründen fällt die gesamte Mannschaft auf einmal in ein moralisches und spielerisches „Loch“, aus dem wir nur schwer wieder herauskommen. Obwohl wir vorher den Gegnern überlegen waren und auch ohne einen verlorenen Satz den „Sack zumachen“ könnten, gaben wir Sandhausen einen Satz ab und motivierten diese somit. Gegen Sandhausen ist es noch einmal glimpflich ausgegangen, denn wir konnten immer noch das Spiel mit 3:1 Sätzen für uns entscheiden.

Das Gegenteil war allerdings der Fall bei unserem zweiten Spieltag gegen den Heidelberger TV 2. Die ersten zwei Sätze gewannen wir zwar knapp, aber wir konnten sie für uns entscheiden. Ab dem dritten Satz machte sich dann wieder das „Leimener Loch“ bemerkbar und die gesamte Mannschaft schaffte es leider nicht mehr, bis zum Spielende das Ruder herumzureißen. Dementsprechend unzufrieden waren natürlich alle Spielerinnen, obwohl uns Dmitri tröstende Worte zukommen ließ. Nach ein paar eifrig geführten Diskussionen innerhalb unseres Teams und motivierenden Reden durch die Spielerinnen ließ sich die Mannschaft nicht unterkriegen und beschloss, aus diesem enttäuschenden Spiel zu lernen und ab jetzt aktiv gegen das „Leimener Loch“ vorzugehen.

Dieses Vorhaben zeigte nun auch in den folgenden zwei Spieltagen Wirkung: Gegen Oftersheim konnten wir als Sieger mit 3:0 Sätzen vom Platz gehen und bei unserem letzten Heimspieltag in der Georg-Koch-Halle am 06.11.2011 besiegten wir den TV Edingen mit 3:1 und die TSG Weinheim 2 mit 3:0 Sätzen.

Nach fünf Spieltagen waren wir also Tabellenzweiter hinter der TG Heddesheim. Gegen diese Mannschaft hatten wir in dieser Saison noch nicht gespielt, aber aus den letzten Jahren sind uns diese Gegner gut in Erinnerung geblieben: Soweit wir zurückdenken können, ist uns Heddesheim schon immer gelegen und wir konnten bis jetzt immer einen Sieg davontragen.

Und dann war es soweit: Wir sollten am 1.Advent in der Georg-Koch-Halle gegen den Tabellenersten aus Heddesheim antreten. Motiviert waren wir alle Mal, als das Spiel um 11 Uhr angepfiffen wurde. Was dann allerdings mit der ganzen Mannschaft passierte, war sowohl für die Zuschauer, als auch für Dmitri unerklärlich. Während wir im Training schnell und taktisch klug unser Spiel spielen, gaben wir an diesem Sonntag einen Punkt nach dem anderen unseren Gegnern ab. Im dritten Satz konnte man noch einmal einen kleinen Ruck bemerken, der durch die Mannschaft ging: Wir führten sogar 24:18. Anstatt allerdings noch einen Punkt zu machen, motivierten wir die Heddesheimer wieder mit eigenen Fehlern und so mussten wir diesen alles entscheidenden Satz mit 27:29 abgeben. Nicht nur unserem Trainer Dmitri fehlten die Worte, sondern das ganze Team war sprachlos.

Aber wir wären nicht eine Mannschaft, wenn wir einfach so aufgeben würden. Wir haben uns fest vorgenommen, aus dieser schmerzhaften Niederlage zu lernen und an uns zu arbeiten.

In diesem Jahr haben wir jetzt noch ein Spiel am 11.12.2011 und dann geht es in die Weihnachtspause. Vielleicht können wir im neuen Jahr mit neuen Trikots – das Projekt ist gerade am Laufen – glänzen und schaffen es dann, das „Leimener Loch“ für immer aus unserem Spiel zu verdammen. Und natürlich gibt es in dieser Saison nur ein Ziel, das wir endlich verwirklichen wollen: Den Aufstieg in die Landesliga!

Mit diesem Ziel verabschieden wir uns bei Ihnen, liebe Leser, in die Weihnachtspause und wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2012.

Sandra Goldschmidt

 

Für die 1.Damen der KuSG Leimen, Abteilung Volleyball kämpften, hofften und bangten so manches Mal:

Hanna Armbruster

Carina Ehe

Edda Glanz (Mannschaftsführerin)

Sandra Goldschmidt

Kristin Haberland

Verena Leither

Barbara Mairbäurl

Eva Perslova

Christina Roßmanith

Saskia Schmadel

 

Ein großer Dank geht dabei auch an unseren motivierenden und oft auch erbarmungslosen Trainer Dmitri Bogovoi.