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News Damen I

2:3 Niederlage in Helmstadt

Diese Saison bestreiten wir nach der Devise: Wenn wir nur zu sechst antreten, entfallen alle Überlegungen zum Auswechseln. Jeder spielt von Anfang bis Ende - Ende der Diskussion. In Helmstadt konnten trotz der knappen Besetzung wieder alle Positionen besetzt werden, aber die Spielerkonstellation war ein Novum. So reichte es nach der 2:3 Niederlage (15:25, 23:25, 25:20, 25:21, 15:8) immerhin zu einem Punkt für die Tabelle.
Es spielten: Hanna, Inna, Kathi, Freddi, Julia und Martina - ein Hoch auf die stille Reserve, nur dank euch konnten wir antreten!

Heimspieltag

Die Urlauberinnen sind wohlbehalten zurück, Christina R. war nach dem Spieltag in der gut gekühlten Großeicholzheimer Halle noch krank, Sandra musste leider arbeiten. So konnten wir am Heimspieltag zu acht antreten. Die Bilanz am Ende des Spieltages gegen Höpfingen und Sandhausen belief sich auf 6 Punkte aus zwei gewonnenen Spielen und nur einen abgegebenen Satz den die TG Sandhausen für sich verbuchen konnte.

Das alles wurde erspielt durch Christina F., Kathi, Martina, Sarah, Saskia, Hanna, Inna und Julia unter den Fittichen von Trainer Dmitri.

 

 

Spannung bis zum Ende…

Dass wir nicht mehr Tabellenerster werden konnten, war uns, der ersten Damenmannschaft der KuSG Leimen, Abteilung Volleyball, schon vor dem vorletzten Spieltag am 10.03.2012 klar. Und dass der Erhalt des zweiten Tabellenplatzes auch noch viel Arbeit wird, war klar, wenn man sich einmal die Platzierungen angeschaut hat.

Wir standen nur aufgrund unseres besseren Punkteverhältnisses gegenüber dem HTV 2 auf dem zweiten Platz. Hätten wir uns also noch einen Fehltritt erlaubt und nur einen Satz verloren, hätte der HTV 2 noch an uns vorbeiziehen können und unsere Chance auf einen Relegationsplatz komplett zunichte gemacht.

Trotz dieser „angespannten“ Situation wollten wir uns nicht durch Zahlen und Rechenbeispielen verrückt machen lassen, sondern einfach noch einmal Spaß haben an unseren beiden letzten Spieltagen und zeigen, was wir so alles können.

Alles begann also am 10.03.2012, an dem sowohl wir, als auch der HTV 2 gegen die TSG Weinheim 2 spielen mussten. Schon an diesem Spieltag hätten wir auf den dritten Tabellenplatz zurückfallen können. Mit viel Spielfreude, konzentriertem Vorgehen und einer super Stimmung auf dem Feld nutzten wir den ersten Satz gegen die TSG Weinheim 2, um warm zu werden. Diesen konnten wir also für uns entscheiden und gewannen ihn mit 25:20 Punkten. Nachdem wir uns eingespielt hatten, zeigten wir, was wir wirklich „drauf“ haben und gönnten unseren Gegnerinnen in den nächsten zwei Sätzen nicht mehr als einmal 10 und das nächste Mal 12 Punkte. Da jedoch auch der HTV 2 gegen Weinheim an diesem Tag gewann – auch wenn es um einiges knapper war als bei uns – änderte sich vorerst nichts an unserer Platzierung. Der HTV 2 war nur aufgrund eines schlechteren Punkteverhältnisses weiterhin dritter.

 

Also musste der letzte Spieltag die Entscheidung bringen. Und ausgerechnet an diesem Spieltag „durfte“ der HTV 2 gegen den Tabellenfünften und –sechsten antreten, während wir den Tabellenvierten – die TG Laudenbach – und den Tabellenersten – die TG Heddesheim – auf der gegnerischen Seite stehen hatten!

Diese Tatsache schüchterte uns aber nicht ein, sondern spornte uns an, noch einmal intensiv zu trainieren und uns gut auf den entscheidenden Spieltag vorzubereiten. Auch da dieser letzte Spieltag am Samstag, den 24.03.2012, in der „Heimat“, also in der Sportparkhalle Leimen, zeitgleich zu den zwei anderen Leimener Damenmannschaften, stattfand, wollten wir noch einmal alles geben.

Dass das Engagement an diesem besonderen Spieltag stimmte, zeigte auch schon die Einsatzbereitschaft unserer Spielerinnen: Obwohl Edda vor einer Woche noch eine Gehirnerschütterung hatte und an einer Schulterprellung litt, kam sie und war bereit, im Notfall trotz Schmerzen zu spielen. Auch Babsi ließ sich nichts anmerken, obwohl sie noch komplett im Abi-Stress war.

Mit solch einer Motivation starteten wir also in unseren letzten Spieltag und bestritten unser erstes Spiel gegen die TG Laudenbach. Obwohl wir diesen Gegnerinnen spielerisch und auch technisch überlegen waren, taten wir uns während des gesamten Spiels schwer durch zu viele Eigenfehler und verschenkte Punkte. Wir gewannen das Spiel zwar mit 3:0 Sätzen (25:16, 15:19, 25:20); an dem Ergebnis kann man aber erkennen, dass wir dem Gegner teilweise doch noch recht viele unnötige Punkte gegönnt haben. Unserem Trainer Dmitri wären bei diesem Spiel „die Haare vor lauter Aufregung ausgefallen, wenn er noch viele auf dem Kopf hätte!“

Deshalb war uns allen klar: Das muss noch besser werden!

 

Und das wurde es auch in unserem vorerst letzten Spiel der Saison gegen den Tabellenersten, die TG Heddesheim. Selbst mit ihren bereits gedruckten „Meister 2011/2012“ – T-Shirts konnten sie uns nicht beeindrucken, denn wir wollten zeigen, dass wir die Niederlage gegen diese in der Vorrunde gut verkraftet haben.

Heiß auf das letzte Spiel und auf die „Rache“ wegen der letzten Niederlage, mit ausgelassener Stimmung, hoher Konzentration und den letzten hilfreichen Anweisungen durch unseren Trainer betraten wir also das Spielfeld und standen dem Tabellenersten gegenüber. Dank der schnellen, in den Trainings oft geübten Spielweise und wenigen Eigenfehlern konnten wir uns einen beträchtlichen Vorsprung schon im ersten Satz gegen Heddesheim ausspielen. Diesen Vorsprung konnten wir zwar nicht bis zum Ende halten, dennoch gewannen wir diesen ersten Satz mit 25:19 Punkten. Heddesheim war also doch nicht unschlagbar und so wollten wir unser Spiel weiterhin durchziehen!

Im zweiten Satz drehte sich aber leider das Blatt. Wir waren unkonzentriert, die nötige Absprache auf dem Feld fehlte und die so wichtigen Aufschläge gingen ins Aus oder erst gar nicht übers Netz. Trotz des von uns an den Tag gelegten Kampfes und der kraftvollen Anfeuerung durch unsere Fans mussten wir diesen Satz leider mit 19:25 Punkten abgeben. Natürlich spukte seit diesem verlorenen Satz die Erinnerung an den HTV 2 in unseren Köpfen und die Vorstellung, dass wir nun wahrscheinlich dritter werden, erschien ebenso nicht sehr erbaulich.

Wir wären aber nicht ein „Team“, wenn wir jetzt aufgegeben hätten. Dank der tollen Aufmunterung durch unsere Fans und dem motivierenden Anweisungen Dmitris starteten wir in den dritten Satz und wollten einfach nur gewinnen. Und tatsächlich liefen wir auf Hochtouren auf: Die Gegnerinnen verzweifelten schon nach kurzer Zeit an Krissis konstanter Blockarbeit am Netz, Babsi zeigte mit ihren Angriffen, „wo der Hammer hängt“, Hanna punktete immer wieder mit ihren Longline-Angriffen, Eva fand immer wieder die „Löcher“ auf der gegnerischen Seite und die ganze Mannschaft hielt zusammen, „kratzte“ schier unannehmbare Bälle vom Boden, punktete mit den gewohnt kraftvollen Aufschlägen und unserer schnellen und abwechslungsreichen Spielweise.

Es war wirklich spannend bis zum Ende, doch die KuSG Leimen 1 konnte noch beide Sätze mit 25:20 und 25:17 für sich entscheiden. Völlig ausgepowert, aber überglücklich besiegten wir so den „Meister 2011/2012“ und feierten noch am Abend bei einem gemeinsamen Essen unseren Sieg.

Und wer hätte es gedacht: Die schönste Nachricht kam dann auch erst am Abend nach dem Spiel. Auf der Homepage des NVV standen schon die Ergebnisse dieses Spieltags und unsere „Erzrivalen“ HTV 2 – wie sie sich selbst gegenüber uns erklärt haben – mussten einen Satz gegen den TV Edingen mit 28:30 Punkten abgeben. Somit war es eindeutig: Die KuSG Leimen 1 ist Tabellenzweiter und hat somit noch eine Chance auf die Relegation und einen Aufstieg in die Landesliga!

Wie es jetzt in Bezug auf eine mögliche Relegation und auch in Bezug auf die Mannschaft – manche Spielerinnen verlassen uns und die Abteilungsleitung will die Mannschaften aufgrund Personalmangels neu mischen – weitergeht, entscheidet sich in den nächsten Wochen. Wir werden auf jeden Fall weitertrainieren und uns auf eine mögliche Relegation vorbereiten.

Saisonstart 2013/14 in Großeicholzheim

In der zurückliegenden Saison gab es wenig erfreuliche Spielergebnisse, so dass die Mannschaft nach nur einer Saison in der Landesliga wieder in die Bezirksliga zurückkehrte. Diese Saison könnte auch den Untertitel "Wir erkunden den Odenwald" tragen und am Ende der Saison werden wir auch ohne Navi nach Großeicholzheim finden.

Ohne Vorbereitungsturnier und mit genau sechs Spielerinnen am Start waren alle gespannt, was der Spieltag in Großeicholzheim bringen würde. Jetzt, nach drei klar gewonnenen Sätzen, wissen wir es genauer: gute Stimmung auf dem Spielfeld, keine Ansätze, sich dem Spiel der Gegnerinnen anzupassen, viele gute Annahmen, ganz wenig verschlagene Aufgaben, viele durchsetzungsstarke Angriffsschläge von Chris (der Rest der Mannschaft nimmt das Potential aus dem Training nächstes Mal auch mit zum Spieltag), eine Stellerin, die nach Babypause erfreulicherweise drei Sätze durchspielen konnte und einen zufriedenen Trainer. Die Urlauber Martina und Julia hatten es bestimmt nicht so lustig, wie wir auf dem Spielfeld - Sandra mit verletzter Hand auch nicht.

 

Für die KuSG spielten: Christina Fein, Christina Roßmanith, Katharina Unverfehrt, Inna Seemann, Sarah Hosser (Neuzugang) und Saskia Schmadel.

 

Und hier der Bericht aus Großeicholzheimer Sicht.

Schnell und schmerzlos…

Genau so könnte man das letzte Spiel der 1. Damen gegen den TV Edingen am Sonntag, den 26.02.2012, beschreiben.

Trotz der frühen Uhrzeit am Sonntagmorgen und noch einigen verschlafenen Gesichtern machten wir gerade dann keinen müden Eindruck, als es darauf ankam. „Das Aufwärmen war intensiv und konzentriert und das Spiel seit langem einmal wieder kompromisslos“, so das Fazit, das die Mannschaft nach dem gewonnen Spiel ziehen konnte.

Aber alles der Reihe nach: Schon im ersten Satz zeigten wir unseren Gastgebern, den Volleyballdamen des TV Edingen, „wo der Hammer hängt“. Mit nur 14 abgegebenen Punkten in einem Satz kann man durchaus zufrieden sein, doch wir zeigten, dass wir das noch besser können. Nachdem nun auch wir eingespielt waren, konnten wir den zweiten Satz sogar mit nur 7 Gegenpunkten beenden, was sowohl bei den Spielerinnen, als auch bei unserem Trainer Dmitri äußerst zufriedene Gesichter hervorrief. Jetzt war im dritten Satz das Motto: Bloss nicht in ein Loch fallen und die Gegnerinnen stark werden lassen, sondern unser Können weiterhin abrufen. Dass eine Steigerung des zweiten Satz fast nicht möglich ist, war uns bewusst, aber wir gewannen diesen letzten Satz durch ein konsequentes Spiel mit wenig Eigenfehlern und sehr vielen Fehlern auf der gegnerischen Seite dennoch mit 25:12 Punkten.

Bei diesem Aufeinandertreffen handelte es sich tatsächlich um ein schnelles und schmerzloses Spiel, dem wir es verdanken, dass wir immer noch auf dem zweiten Tabellenplatz stehen. Der Aufstieg ist somit immer noch greifbar…

Es spielten unter der Anleitung von Dmirti Bogovoi: Hanna Armbruster, Carina Ehe, Sandra Goldschmidt, Kristin („Krissi“) Haberland, Verena Leither, Barbara („Babsi“) Mairbäurl, Eva Peslova, Christina Roßmanith und Saskia Schmadel.